|
Seniorenvilla Bad Bramstedt
Hier ist man nicht alleine
Bad Bramstedt
(mp) Elke Korth und ihr Mann waren eine der ersten
Bewohner der Seniorenvilla Bad Bramstedt. Ihren
Einzug in die betreute Wohnanlage hat sie bis
heute nicht bereut.
Im
Interview berichtet Elke Korth von ihrem Leben in
der Seniorenvilla und wann die richtige Zeit für
einen Wechsel ist.
Seit wann
leben Sie in der Seniorenvilla Bad Bramstedt?
Korth: Wir sind gleich ganz am Anfang im November
2002 hier eingezogen. Für uns war es genau der
richtige Zeitpunkt. Mein Mann war 73 Jahre und ich
66 Jahre alt.
Wo haben Sie
vorher gewohnt?
Korth: Wir haben vorher in einem Reihenhaus in
Hamburg-Eidelstedt gewohnt. Mein Mann war bei der
Bahn und die Häuser wurden den Mitarbeitern
gestellt. Später wurden uns die Häuser zum Kauf
angeboten. Es war uns aber zu dem Zeitpunkt schon
zu groß.
War es
schwer das alte Zuhause aufzugeben?
Korth: Nein, eigentlich nicht. Wir haben 36 Jahre
in unserem Reihenhaus gewohnt, aber der Stadtteil
hat sich rasant verändert, dazu kommt, dass mein
Mann nicht mehr so gut Treppensteigen konnte.
Wie sind Sie dann auf die Seniorenvilla aufmerksam
geworden?
Korth: Wir hatten unseren Campingplatz in
Weddelbrook. Bei Ausflügen haben wir gerne die
Gegend erkundet. So sind wir auf den Bau der
Seniorenvilla aufmerksam geworden und waren sofort
vom Konzept überzeugt.
Warum haben
Sie sich damals für die Seniorenvilla entschieden?
Wohnt vielleicht Ihre Familie in der Nähe?
Korth: Nein, unsere Kinder wohnen alle in Hamburg.
Da mein Mann Gärtner war, fehlte in Hamburg das
Grün. Eine Etagenwohnung kam nicht in Frage, man
wird ja nicht jünger. In Bad Bramstedt haben wir
viel Grün und eine gemütliche Wohnung ohne
Schwellen und Hindernisse. Die oberen Etagen sind
bequem über einen Fahrstuhl erreichbar. Wir fanden
es außerdem gut, dass wir hier in der
Seniorenvilla eigenständig leben können, trotzdem
aber jemand auf einen aufpasst und regelmäßig
schaut, ob alles in Ordnung ist.
Was gefällt
Ihnen an dieser Wohneinrichtung?
Korth: Die Anlage liegt sehr zentral mit Ärzten
und Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe. Zudem ist
hier eine gute Hausgemeinschaft. Man ist nicht
alleine. Jeder passt auf Jeden auf und hilft bei
Problemen, dass konnte ich besonders nach dem Tod
meines Mannes vor zwei Jahren erleben. Ich war nie
alleine.
Sind Sie mit
ihrer Entscheidung für die Seniorenvilla
zufrieden?
Korth: Ja, ich bereue den Einzug nach wie vor
nicht. Die Kinder können mit dem Auto oder mit der
Bahn herkommen oder ich fahre zu ihnen. Hier habe
ich alles, was ich zum Leben brauche.
Was nutzen
Sie an Bad Bramstedt?
Korth: Ich besuche regelmäßig das Fitnessstudio in
der Klinik, um körperlich fit zu bleiben. Da kann
ich zu Fuß hingehen oder mit dem Auto hinfahren.
Zudem gehe ich regelmäßig zum Strickkreis der
Kirche. Hier gibt es eine große Auswahl. In Bad
Bramstedt lässt es sich eben gut leben.
Sie gehören
zu den jüngsten Bewohnern der Seniorenvilla, warum
haben Sie sich so früh für die Form des Betreuten
Wohnens entschieden?
Korth: Es war genau der richtige Moment für mich.
Man sollte nicht zu lange mit der Entscheidung
warten. Denn umso länger man wartet, um so
schwerer fällt es einem. |
|
 |